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Faustball Weltmeisterschaft 2011


Kein Vorbeikommen an Freistadt

EC   20102. Halbfinale
Sonnabend, 3. Juli 2010, 14.00 Uhr

VfK 1901 Berlin : Union Schick Freistadt 1:4 (11:7, 9:11, 9:11, 10:12, 6:11)

Aus der Traum. Abgeklärt und schließlich verdient sichert sich Österreichs Meister den Finaleinzug. In einem engen Halbfinale musste sich Deutschlands Nr. 1 der Erfahrung der Freistädter geschlagen geben. Der amtierende Deutsche Meister brachte Satzführungen mehrfach nicht ins Ziel, während den Alpenländern jeweils ein Konter gelang. Verdient zogen diese nun ins rein österreichische Finale des ESCRIBA Faustball Europacups ein.
Dabei hätten die Berliner nach dem 1:0 und der 9:4 Führung eigentlich den Takt vorgeben können. Freistadt wendete den zweiten Satz zum 9:11 und konterte famos, während die Hauptstädter Andrioli & Co. vorbeiziehen lassen mussten. Mittelspieler Christian Leitner war es dabei, der die VfK Angreifer mit glänzenden Abwehraktionen ein um`s andere Mal zur Verzweiflung brachte......


1. Satz

Schubert eröffnet das Spiel mit einer Fehlangabe. Doch nicht nur ihm, beiden Mannschaften sieht man die Nervosität an. Aber Berlin hat seine Nerven schneller im Griff, stellt im Gegensatz zu Freistadt die leichten Eigenfehler ein und erarbeitet sich durch variable Angriffsschläge einen Vorsprung zum 7:4. Diesen Vorsprung verteidigen sie bis zum Satzende bei 11:7.


2. Satz

Auch im 2. Satz hat Freistadt seine Fehlerquote noch nicht im Griff, so dass Berlin mit 5:3 in Führung gehen kann. Zwei hart an die Außenlinie geschlagene Bälle von Kops zum 7:3 veranlassen Freistadt zu einer Auszeit. Zunächst zeigt diese keine Wirkung, beim 9:4 sieht alles nach einem sicheren Satz für Berlin aus. Doch über clever gesetzte halbe Bälle, die von den Berlinern nicht geholt werden, und zwei Angabefehler von Berlin kann Freistadt zum 9:9 verkürzen. Den Schwung dieser Aufholjagd nimmt Freistadt in die Endphase des Satzes mit und nutzt die Abstimmungsschwierigkeiten in der Berliner Abwehr zum 9:11 und damit zum Satzausgleich.


3. Satz

Die Verunsicherung über den vergebenen 2. Satz merkt man den Berlinern deutlich an. Schlechter Spielaufbau und eine hohe Fehlerquote im Angriff lassen Freistadt schnell mit vier Bällen zum 4:8 wegziehen. Der folgende lange, hart umkämpfte Ballwechsel mit dem besseren Ende für Berlin bringt die Hauptstädter wieder ins Spiel zurück. Ball um Ball wird der Rückstand verkürzt, beim Stand von 9:9 ist der Satz wieder offen. Doch Freistadt kontert die Schlussoffensive des VfK mit zwei platzierten Schlägen und entscheidet den Satz mit 9:11 für sich.


4. Satz

Berlin wechselt in der Abwehr und bringt so wieder mehr Stabilität in den Spielaufbau. Lohn dafür ist die 6:2 Führung, aber Freistadt reagiert nun auf die Umstellung und hat den Rückstand bei 7:7 wieder wettgemacht. Es entwickelt sich eine spannende Schlussphase, in der beide Mannschaften volles Risiko gehen und sich keiner bis zum 10:10 absetzen kann. Auch in diesem Satz setzt Freistadt am Ende mit sehenswerten Aktionen die entscheidenden Akzente und ringt den Berlinern den Satz mit 10:12 ab.


5. Satz

Die vergebenen Chancen aus Sicht des VfK scheinen Spuren hinterlassen zu haben, bei den Berlinern läuft nicht mehr allzu viel zusammen. Freistadt nutzt die sich bietenden Räume gekonnt aus und lässt den Berlinern kaum Chancen, in den Spielaufbau zu kommen. Der Satz endet mit 11:6 deutlich für Freistadt, damit werden wir morgen ein Österreichisches Finale erleben.