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Faustball Weltmeisterschaft 2011


Schwellbrunn holt Bronze

EC   2010FB SchwellbrunnTapfer gekämpft und dennoch eine verdiente Niederlage auch in seinem zweiten Spiel beim ESCRIBA Faustball Europacup kassiert. Zu selten gelang den Berlinern eine Reihe gelungener Aktionen am Stück. Schwellbrunn genügte eine eher durchschnittliche Leistung gegen den Deutschen Meister. Von Anfang an beherrschten dabei die Schweizer die Partie. Der VfK 1901 fand jedoch zurück ins Spiel, ging mit 8:4 im zweiten Satz in Führung. Fausto & Co. konterten prompt. In der vielleicht entscheidenden Phase des Spiels zeigte sich Schwellbrunn abgezockt und nutzte die Chance zur 2:0 Satzführung. Zur Begeisterung der rund 440 Zuschauer kam der VfK 1901 noch einmal wieder, gestaltete das Spiel weiterhin offen. Ein insgesamt konzentrierteres Abwehr- und Aufbauspiel eröffnete den Schweizern deutlich mehr Chancen zum Punktgewinn. Nach gut einer Stunde Spielzeit war die verdiente Bronzemedaille für Schwellbrunn perfekt. Berlin, als guter Gastgeber, ging trotz eines hohen Laufpensums und einigen guten Aktionen am Ende leer aus.


Spiel um Platz 3

Sonntag, 4. Juli 2010, 11.00 Uhr

VfK 1901 Berlin : FB Schwellbrunn 2:4 (7:11, 12:14, 11:8, 6:11, 11:9, 5:11) 





1. Satz

Schwellbrunn startet deutlich wacher in den Kampf um Bronze. Durch schwache Angaben der Berliner kann Schwellbrunn sein Spiel sicher Aufbauen und punktet häufig direkt aus dem ersten Angriff. Bei 0:6 nimmt Berlin seine Auszeit und kann danach den Rückstand dank variableren Angriffsspiels auf 6:9 verkürzen, aber Schwellbrunns Angreifer Cyrill Schreiber lässt durch Angabenasse nichts mehr anbrennen, der Satz endet mit 7:11 aus Sicht des VfK.

2. Satz

Schon die letzten Bälle haben gezeigt, dass Berlin im Spiel angekommen ist. Durch starke Angaben und viel Druck aus dem Spiel hat Schwellbrunn kaum Raum zum Agieren, bei 6:2 nimmt Schwellbrunn eine Auszeit. Diese bringt auch die erhoffte Befreiung, bei 9:9 ist der Satz wieder offen. Es beginnt ein zähes Ringen um den zweiten Satz, in dem wenig spielerische Akzente gesetzt werden, da die Angriffsreihen den Satz fast im Alleingang durch Ass oder direkten Fehler entscheiden. Das glücklichere Ende hat Schwellbrunn bei 12:14 und erhöht auf 0:2 Sätze.


3. Satz

Beide Seiten zeigen schöne Spielzüge mit wechselnden Vorteilen, bis zum 5:5 kann sich keine Mannschaft absetzen. Jetzt hat Schwellbrunns Schlagmann Schreiber eine kleine Schwächephase, denn insgesamt 3 Leinenfehler in den letzten Spielzügen bedeuten die Führung für den VfK, die sie auch bis Satzende bei 11:8 verteidigen, und die Verkürzung des Satzrückstands auf 1:2.

4. Satz

Die Angabe bleibt die Achillesferse des VfK, es wird insgesamt zu wenig Druck ausgeübt, so dass Schwellbrunn seinen Angreifer Schreiber gut in Szene setzen kann. Preller auf die Tribüne im Wechsel mit langen Bällen durch die Mitte lassen den Lokalmatadoren beim Zwischenstand von 3:7 ratlos wirken. Auch das Anspielen von Schreiber bringt keine Ruhe ins Berliner Spiel, da auch der Schweizer Zweitangreifer Frischknecht die Lücken in der schwimmenden Abwehr findet. Der Satz geht deutlich mit 11:6 an Schwellbrunn, die Schweizer haben schon eine Hand an der Medaille.

5. Satz

Den 5. Satz entscheidet Schreiber nahezu alleine. Einem Ass folgt ein Leinenfehler, einem starken Zieher an der Leine ein Ball ins Aus. Beim Stand von 6:6 nimmt der VfK das Heft selbst in die Hand, zwei Angabenasse von Kops bringen den entscheidenden Vorsprung zum 11:9, der VfK kann wiederum auf 2:3 verkürzen.

6. Satz

Der Satz beginnt bis zum 4:4 ausgeglichen, zwei unglückliche Aktionen der Berliner bedeuten dann aber den 4:6 Rückstand. Die folgenden drei Bälle sollten den Berlinern das Genick brechen, denn zwei halbe Bälle, für die sich niemand zuständig fühlt, und eine Vorlage ins Aus brachten bei 4:9 die Vorentscheidung. Die letzten Bälle zum 5:11 waren nur noch für die Statistik, Schwellbrunn gewinnt den 6. Satz und damit die Bronzemedaille des ESCRIBA Faustball Europacups.

Herzlichen Glückwunsch!